Narbenkorrektur

Eine Narbe ist niemals nur Bestandteil der sichtbaren Hautoberfläche, sondern zieht sich in die tieferen Hautschichten und kann dabei zusätzlich die Gewebeintaktheit und Gleitfunktion massiv beeinträchtigen. Narben können nicht nur aus ästhetischer Sicht stören, sondern auch Schmerzen verursachen, Konturen verziehen, Bewegungsausmasse reduzieren oder sogar hindern.

Dabei kann es sich um frische hypertrophe Narben, Narbenwulstbildungen (Keloide) oder um alte einziehende Narben handeln. Modernste Methoden (konservativ, wie operativ) können zu einer Besserung oder in manchen Fällen zu vermehrter Unscheinbarkeit der Narben führen.

Operative Methoden

  • Ausschneiden und anatomisch korrekte Rekonstruktion der Gewebeschichten
  • Veränderung des Narbenzuges mittels Gewebeverschiebungen (lokale Lappenplastiken)
  • „Rigottotomie“: Auflösung der oberflächlichen und tiefen Narbenzüge mittels einer speziellen Nadel
  • Eigenfettunterspritzung zum Remodelling der Narbenbeschaffenheit (dabei werden unter anderem Fettstammzellen verpflanzt, welche letztlich zur körpereigenen Kollagenbildung und einem entsprechenden Hautumbau führen)
  • Medical Needling (auch perkutane Kollageninduktionstherapie genannt): Dabei werden mittels eines speziellen medizinischen Nadelrollers tausende von Mikrowunden gesetzt, welche im weiteren Heilungsverlauf zu einer verbesserten Hautqualität führen, indem eine Kollagenneubildung angeregt wird (bei Aknenarben, Verbrennungsnarben und Schwangerschaftsstreifen).

Konservative Methoden

  • Lokale Auflagen mittels speziellen Silikonauflagen
  • Massagen
  • Ultraschall-Narbenmassagen

Die Behandlungsindikation sollte im persönlichen, individuellen Gespräch geklärt werden. Buchen Sie Ihren Termin bei unserem Spezialist für rekonstruktive und plastische Chirurgie, Dr. Savas Tsolakidis, telefonisch unter +43 394 17 17 oder über die Online-Terminvereinbarung.