Bösartige gynäkologische Erkrankungen

Eierstockkrebs

Der Eierstockkrebs stellt in Österreich die dritthäufigste gynäkologische Krebserkrankung dar. Da es meistens erst zu einem späten Zeitpunkt zur Entwicklung von Symptomen kommt, wird die Erkrankung oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Da keine verlässliche Früherkennung möglich ist, liegt der Fokus auf einer möglichst effektiven Behandlung, Therapie und Nachsorge.

Gebärmutterhalskrebs

In den meisten Fällen kann diese Erkrankungen zu einem frühen Zeitpunkt erkannt und je nach Größe und Ausbreitung durch eine operative Therapie oder einer Strahlen- bzw. Chemotherapie behandelt werden.

Gebärmutterhöhlenkrebs

Es ist eine Krebserkrankung der Gebärmutterschleimhaut. Hohe Konzentrationen weiblicher Hormone und Übergewicht gelten als anerkannte Risikofaktoren. Meistens verursacht die Erkrankung frühzeitig Beschwerden (Blutungen) und kann deshalb in einem frühen Stadium erkannt werden. Die Therapie besteht aus einer Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke, eventuell müssen auch die Lymphknoten im Bereich der Beckengefäße entfernt werden. In seltenen Fällen ist nach der Operation eine weitere Therapie notwendig.

Vulva- und Vaginalkarzinom

Hierbei handelt es sich um sehr seltene Krebserkrankungen am äußeren weiblichen Genital oder der Scheide. Eine Infektion mit HPV und chronisch entzündliche Erkrankungen wie Lichen sclerosus oder Immunsuppression erhöhen das Erkrankungsrisiko. Aufgrund der lokalen Beschwerden (Juckreiz, Schmerzen) wird der Großteil in einem frühen Tumorstadium diagnostiziert.

Bei einer bösartigen Erkrankung wird Ihr Arzt die Therapieempfehlung persönlich mit Ihnen besprechen und diese verständlich erläutern. Gerne nehmen wir im SANTÉ FEMME uns Zeit, um auf Fragen jeglicher Art einzugehen. Buchen Sie Ihren Termin unter www.sante-femme.at/termin.