PCO-Syndrom

September ist PCOS Awareness Month – ein Monat, in dem das Bewusstsein für die Erkrankung des polyzystischen Ovarialsyndroms gezielt gefördert werden soll.

Was ist das PCO-Syndrom

Das polyzystische Ovarialsyndrom ist eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen bei Frauen im gebährfähigen Alter und eine häufige Ursache für unerfüllten Kinderwunsch. Es ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Geschlechtshormone im Ungleichgewicht sind und meistens kein regelmäßiger Eisprung stattfindet.

Symptome

  • Zyklusstörungen (keine oder seltene Menstruation)
  • Follikelzysten in den Eierstöcken
  • Ausbildung eines männlichen Behaarungstyps, Akne
  • Unfruchtbarkeit
  • depressive Verstimmungen
  • Gewichtszunahme

Ursachen

Warum das PCO-Syndrom entsteht, ist bislang noch unklar. Man vermutet, dass Umwelteinflüsse und genetische Faktoren eine wichtige Rolle hier spielen, da in manchen Familien häufig mehr als nur eine Frau betroffen ist.

Diagnose

Um ein PCO-Syndrom zu diagnostizieren, wird der Frauenarzt:

  • Zyklusanamnese und Krankengeschichte erfragen,
  • eine körperliche Untersuchung und eine Ultraschall-Untersuchung der Eierstöcke durchführen (bei etwa 70% aller Frauen mit einem PCO-Syndrom lassen sich im Vaginalultraschall polyzystische Eierstocke nachweisen),
  • bei Bedarf bestimmte Blutwerte messen (z.B. Hormonkonzentrationen und Blutzuckerspiegel).

Behandlung

Eine Heilung des PCO-Syndrom ist derzeit nicht möglich. Es gibt allerdings einige Möglichkeiten, die Symptome durch Medikamente und eine Änderung des Lebensstils zu lindern. Vereinbaren Sie Ihren Termin bei unseren Frauenärzten über die Online-Terminvereinbarung und bekommen Sie Ihre persönlich angepasste Therapie.