Osteoporose

In Österreich sind mehr als 600.000 Frauen über 50 Jahren von der Osteoporose betroffen. Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, welche die Qualität und die Festigkeit der Knochen vermindert und ihre Brüchigkeit erhöht. Unser Ratgeber zeigt, auf welche Symptome man achten soll und wie man mit dem richtigen Lebensstil Osteoporose vorbeugt.

Was ist Osteoporose

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, wo Masse, Qualität und Festigkeit der Knochen vermindert und ihre Brüchigkeit erhöht ist.

Wie entsteht Osteoporose

Bei der primären Osteoporose, wird ein zunehmender Verlust des weiblichen Sexualhormons Östrogen, wie er im Wechsel üblich ist, als Hauptursache gehandelt. Die senile Osteoporose betrifft Männer und Frauen ab 70 gleichermaßen. Lebensstil (Bewegungsmangel), genetische Disposition, Fehlernährung (zu wenig Kalzium im Essen), Vitamin-D-Mangel und Rauchen schaden den Knochen. Die sekundäre Osteoporose ist Folge einer anderen Krankheit (zum Beispiel Überfunktion der Nebennierenrinde, lange Bettlägerigkeit) oder von regelmäßiger Einnahme bestimmter Medikamente.

Wer ist am häufigsten betroffen

Ab dem 35. Lebensjahr verliert mehr oder weniger jeder Mensch an Knochensubstanz. Bei Osteoporose jedoch ist dieser Abbau übermäßig stark. Die größte Patientengruppe sind Frauen nach dem Hormonwechsel.

Symptome

Osteoporose beginnt schleichend ohne Symptome. Erste Anzeichen können eine Abnahme der Körpergröße oder Rückenschmerzen sein. Durch die erhöhte Porosität reichen oft schon geringe, völlig harmlose Belastungen, um einen Knochen zu brechen.

Diagnostik

Eine ausführliche Anamnese, verschiedene Laborparameter sowie eine Messung der Knochendichte helfen bei der Diagnose. Sie sollte immer in Abhängigkeit vom Lebensalter und anderen Faktoren interpretiert werden.

Behandlung

Zur Basistherapie, welche aus Kalzium und Vitamin D besteht, werden zusätzlich verschiedene Medikamente zur Therapie eingesetzt. Auch physikalische Medizin ist sehr effektiv. Genügend Bewegung, richtige Ernährung und medikamentöse Therapie können den Knochenschwund und Folgebrüche gut in Schach halten.

Was kann man selbst tun, um das Risiko zu senken

• Regelmäßiges Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining hilft und stärkt die Knochen. Günstige Sportarten sind Gehen und Wandern, Radfahren, Rückenschwimmen und Gymnastik.
• Kalziumreiche Ernährung